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Fair-bindet…. Die Fairtrade-Aktion verbindet den fairen Handelsgedanken mit den Menschenrechten.

Bitte besuchen Sie unseren Fairtrade-Blog unter folgendem Link:

https://blog.fairtrade-schools.de/author/ftschool800/

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"Fairer" Plätzchenverkauf

Die Berufsintegrations-V-Klassen rüsteten sich schon im November für die Vorweihnachtszeit an der BS2. So buken die Klassen zahlreiche Plätzchen, Lebkuchen und Christstollen nach Omas altem Rezept, um diese den SchülerInnen und Lehrkräften zum Verkauf anzubieten. Das Besondere an dem Projekt war, dass die fleißigen Weihnachtsbäcker ausschließlich Lebensmittel aus der Region und fair gehandelten Kakao und Zucker für ihre Produkte nutzten – passend zu den vorangegangenen Unterrichtseinheiten zum Thema Fairtrade, die in allen 10. Klassen durchgeführt wurden. In der Woche vom 04.12.-08.12.2023 wurde der Verkauf in den Frühstückspausen durchgeführt. 

StRin Alma Heinrich-Gracic

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Bitte be(tr)achten Sie auch das Weihnachtsfenster der Klasse BIKa mit tollen Geschichten:

https://bs2ab.de/index.php/initiativen-projekte/weihnachtsfenster

Faire Handelsstrukturen

Im Rahmen des Projektes: „Bäume pflanzen für Menschenrechte“ beschäftigten sich die 12. Klassen des Ausbildungsberufes „Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement“ sowohl mit dem Art. 23 der Menschenrechte als auch mit den fairen Handelsstrukturender Stadt Aschaffenburgsowie der Umsetzung des Fairtradegedankens an unserer Berufsschule.
Gerade als kaufmännische Berufsschule ist es wichtig, das Recht auf Arbeit, freie Berufswahl, gerechte Entlohnung, befriedigende Arbeitsbedingungen sowie den Arbeitsschutz in Deutschland als auch auf der Welt einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Und was bietet sich da besser an, als die gewonnenen Ergebnisse auch noch mit dem fairen Handel zu vergleichen. Schließlich setzt sich dieser für
  • gerechte Entlohnung und damit existenzsichernde Lebensgrundlagen,
  • Weiterbildungsangebote, finanzielle Unterstützung,
  • Arbeitssicherheit,
  • keine Kinderarbeit,
  • mehr Selbstbestimmung,
  • demokratisch verfasste Interessensvertretungen und
  • bessere Zukunftsaussichten ein. 
“Was, 2,50 Euro für eine Tafel Schokolade? Im Supermarkt kostet die unter 1,00 Euro. Wieso sollte ich so viel bezahlen?”
Der Grund ist: Die teuerere Schokolade ist fair gehandelt, also “Fairtrade”. Dies bedeutet, dass die Ware
unter fairen Bedingungen, also z. B. zu einem ordentlichen Lohn im Kakaoanbauland unter Beachtung von gewissen Standards im Arbeitsschutz und ohne Kinderarbeit, entstanden ist. Da wir dieses Thema auch in unserer Schulfamilie verankert sehen wollen, hat sich die Berufsschule 2 im Schuljahr 2016/2017 um das Siegel “FairtradeSchool” der Organisation TransFair beworben. Und wir haben es geschafft: die Voraussetzungen für die Auszeichnung als “Fairtrade”-Schule erfüllen wir.
An dieser Stelle geben wir einen kleinen Überblick, welche Schritte uns dahin führten.
Zunächst wurde ein Schulteam “Fairtrade” ins Leben gerufen, bestehend aus Schulleiter, den Lehrkräften Stefanie Daum, Ulrike Schucker, Stephanie Scheid und Susanne Neger sowie 15 Schülern aus der Einzelhandelsklasse EH10d.
Dieses Team erstellte einen “Kompass” über das weitere Vorgehen und geplante Aktionen. So werden seit dieser Zeit im Kiosk an der Seidelstraße mindestens zwei faire Produkte verkauft und für das Kollegium steht im Lehrerzimmer Fairtrade-Kaffee zur Verfügung. An der offiziellen Einweihungfeier für unser neues Schulgebäudesowie amTag der offenen Schultürwurde den Gästen ebenfalls fairer Kaffee angeboten. Die im Team beteiligten Schüler gestalteten ein Fairtrade-Schaufenster im Rahmen ihres Unterrichts. Desweiteren ist das Thema Fairtrade nun fest verankert in den didaktischen Jahresplänen in den Bereichen “Einzelhandel” und “Industrie” und wird hier im Unterricht behandelt.Über diese und weitere Aktivitäten wurde parallel in einem Blog auf der Seite www.fairtrade-schools.de berichtet. Für das kommende Schuljahr sind neben der offiziellen Auszeichnungsfeier weitere Aktivitäten geplant, lassen Sie sich überraschen! Es liegt uns am Herzen, deutlich zu machen, dass sich der eingangs erwähnte höhere Preis für die meisten Waren durchaus lohnt, schon deshalb, weil man sie mit gutem Gewissen konsumieren und mit wenig Aufwand dazu beitragen kann, die Welt ein kleines bisschen besser und gerechter zu machen.